BAUSTOFFE  'graue Energie' nicht vergessen!

 

Beim Hausbau sollte nicht nur die Energiebilanz der Wärmebereitstellung im Blick stehen. Die Baustoffe haben ebenfalls ein hohes Potenzial zur Verringerung der CO2-Emissionen.

Gerade Zement trägt zu beinahe zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen bei. Im  Grunde wird bei der Herstellung von Zement bisher Kohlenstoff aus Kalkstein in enormen Mengen freigesetzt. Auch die Produktion von Baustahl ist energieintensiv und viele gängige Dämmstoffe basieren auf Rohöl.

Auch die Dauerhaftigkeit und finale Entsorgung oder Recyclingfähigkeit der Baustoffe und angewandten Konstruktionen müssen im Sinne von Nachhaltigkeit bedacht werden. Gerade preiswerte Außenwanddämmungen mit aufgeklebten Styropor-Platten besitzen nur rund 20 Jahre Haltbarkeit und werfen dann ein großes Entsorgungsproblem auf.

 

So können im Kommunalen einige Perspektiven bedacht und kommuniziert werden - im privaten, öffentlichen und gewerblichen Bau:

Zement herkömmlicher Art ist drastisch zu reduzieren

Holz kann als CO2-Senke lange hervorragende Dienste leisten. Das europäische Forstinstitut hat berechnet: zu einer Tonne Kohlenstoff, der in Holzprodukten gespeichert wird, werden zusätzlich 1,2 Tonnen Kohlenstoff in Konkurrenzprodukten - etwa aus Zement oder Kunststoff - vermieden: eine doppelte Klimawirkung.

    Die Stabilität der organischen Struktur ist gemessen am Gewicht herausragend.

    Die energetische Leistung gerade von Vollholzwänden scheint uneinholbar. Hier wird beste Verbindung von Dämmwert, Wärmespeicherfähigkeit und Wärmeabgabeverhalten erreicht. Holz100-Technologie erscheint

            beispielhaft. Sie hat großes Potenzial in der Region Verbreitung zu finden. Näheres unter Thoma.at/holz100

    Die gesundheitliche und psychologische Wirkung von Holz gerade im Innenbereich ist nachgewiesen und bestechend.

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