Direktvermarktung

 

Die Landwirte im Kreis erzeugen Produkte für einen internationalen Markt. Darunter sind Futtermittel, Energiepflanzen und zu einem kleineren Teil Nahrungsmittel - insbesondere Getreide, von dem sie oft nicht wissen, wo es weiterverarbeitet wird.

 

Regionale Lebensmittel mit eindeutiger Herkunft aus dem Landkreis sind für den Verbraucher kaum auszumachen. Die wenigen Angebote sind oft Geheimtipps und sehr dezentral zu erwerben.

 

Hier sind also Henne und Ei rar gesät und müssen in einem Atemzug gefördert, zueinander gebracht werden. Eine zentrale Markthalle für regionale Lebensmittel in der Mitte des Landkreises, die die Erzeuger nicht selbst betreiben müssen, erscheint als notwendige Einrichtung. Sie wird betrieben von einer über Anlagen, Aktien, Anteilsscheine getragenen Nachhaltigkeitsgesellschaft, die im Stile einer RegionalwertAG Investitionen in erneuerbare Energie, nachhaltige Landwirtschaft und Kreislaufwirtschaft für regionale Wertschöpfung steht.

 

Die RegionalwertAGs Tübingen oder Hamburg zeigen, wie solche Markthallen funktionieren. Die regionale Identität und touristische Attraktivität sollten als Benefit einer Markthalle samt ihrer Steigerung von regionaler Lebensmittelproduktion mit gedacht werden.

Netzwerk / Links